Art 15 Brüssel IIa-VO ist als Ausnahmeregelung restriktiv anzuwenden
Da jegliche Gewalt in Ehe und Familie prinzipiell verpönt ist, kann grundsätzlich gewalttätiges Verhalten eines Ehegatten nicht als „Entgleisung“ entschuldigt oder mit einer Provokation des anderen Ehegatten gerechtfertigt werden; davon könnte nur dann eine Ausnahme gemacht werden, wenn es ...
Der Grundsatz der Bedachtnahme auf das Kindeswohl erfordert es in Kontaktrechtsverfahren, dass – selbst noch vom OGH – alle während des Verfahrens eingetretenen Entwicklungen voll zu berücksichtigen sind; dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände
Auch wenn aufgrund der derzeitigen Ertragslage von Vermögensveranlagungen gar keine Ausschüttungen möglich wären, bedeutet dies keine grundlegende und nachhaltige Änderung der Verhältnisse
Wenn der Schuldner sein Vermögen im Vermögensverzeichnis nicht offengelegt hat, so stellt dies eine relevante Pflichtverletzung nach § 201 Abs 1 Z 2 IO dar; ob das Vermögen im konkreten Fall verwertbar ist, ist nicht entscheidend; die Frage nach der Verwertbarkeit ist im Rahmen des Verfahrens ...
Der bisherige (endgültig bestellte) Sachwalter darf gegen eine Umbestellung nicht im eigenen Namen Rechtsmittel erheben; die Bestellung eines Verfahrenssachwalters nach § 119 AußStrG wird bereits mit der Zustellung des Bestellungsbeschlusses wirksam; der bisherige Verfahrenssachwalters ist ab ...
Die Nachwirkung gem § 32 Abs 3 ArbVG ist dispositiv; die Betriebspartner können beim Abschluss einer fakultativen Betriebsvereinbarung zulässig und wirksam vereinbaren, dass deren Rechtswirkungen (auch) im Fall einer Kündigung mit dem Zeitpunkt des Erlöschens der Vereinbarung enden
Gem § 28a Abs 1 FinStrG ist die Verbandsgeldbuße in Finanzstrafsachen (von dort ausdrücklich genannten Ausnahmen abgesehen) nach der für das Finanzvergehen, für das der Verband verantwortlich ist, angedrohten Geldstrafe zu bemessen; damit wird ausgedrückt, dass die Buße nicht – wie in § 4 ...
Art 15 Brüssel IIa-VO ist als Ausnahmeregelung restriktiv anzuwenden
Wenn der Schuldner sein Vermögen im Vermögensverzeichnis nicht offengelegt hat, so stellt dies eine relevante Pflichtverletzung nach § 201 Abs 1 Z 2 IO dar; ob das Vermögen im konkreten Fall verwertbar ist, ist nicht entscheidend; die Frage nach der Verwertbarkeit ist im Rahmen des Verfahrens ...
Da jegliche Gewalt in Ehe und Familie prinzipiell verpönt ist, kann grundsätzlich gewalttätiges Verhalten eines Ehegatten nicht als „Entgleisung“ entschuldigt oder mit einer Provokation des anderen Ehegatten gerechtfertigt werden; davon könnte nur dann eine Ausnahme gemacht werden, wenn es ...
Der bisherige (endgültig bestellte) Sachwalter darf gegen eine Umbestellung nicht im eigenen Namen Rechtsmittel erheben; die Bestellung eines Verfahrenssachwalters nach § 119 AußStrG wird bereits mit der Zustellung des Bestellungsbeschlusses wirksam; der bisherige Verfahrenssachwalters ist ab ...
Der Grundsatz der Bedachtnahme auf das Kindeswohl erfordert es in Kontaktrechtsverfahren, dass – selbst noch vom OGH – alle während des Verfahrens eingetretenen Entwicklungen voll zu berücksichtigen sind; dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände
Die Nachwirkung gem § 32 Abs 3 ArbVG ist dispositiv; die Betriebspartner können beim Abschluss einer fakultativen Betriebsvereinbarung zulässig und wirksam vereinbaren, dass deren Rechtswirkungen (auch) im Fall einer Kündigung mit dem Zeitpunkt des Erlöschens der Vereinbarung enden
Auch wenn aufgrund der derzeitigen Ertragslage von Vermögensveranlagungen gar keine Ausschüttungen möglich wären, bedeutet dies keine grundlegende und nachhaltige Änderung der Verhältnisse
Gem § 28a Abs 1 FinStrG ist die Verbandsgeldbuße in Finanzstrafsachen (von dort ausdrücklich genannten Ausnahmen abgesehen) nach der für das Finanzvergehen, für das der Verband verantwortlich ist, angedrohten Geldstrafe zu bemessen; damit wird ausgedrückt, dass die Buße nicht – wie in § 4 ...

