Wesentliche Entscheidungen des EuG/EuGH und Schlussanträge des Generalanwaltes im März 2017
Auch in Fällen, in denen vor Annahme des Zahlungsplans eine Schlussverteilung unterblieben ist, weil irrtümlich angenommen wurde, dass kein verwertbares Vermögen vorhanden sei, ist die Anordnung einer Nachtragsverteilung zulässig
Das Wort „gemeinsam“ im korporativen Teil einer Stiftungsurkunde bedeutet nicht nur „einstimmig“
Eine Straftat wird jedenfalls dann zu Gunsten des Verbands begangen (§ 3 Abs 1 Z 1 VbVG), wenn dieser durch die Tat bereichert wurde, sich einen Aufwand erspart hat, sonst einen (selbst bloß mittelbaren) wirtschaftlichen Vorteil erlangt hat oder einer dieser Erfolge hätte eintreten sollen; ...
Beim Aufteilungsanspruch eines Ehegatten nach den §§ 81 ff EheG handelt es sich um keine Geldforderung iSd § 379 EO, sondern vielmehr um einen „anderen Anspruch“ iSd § 381 EO; auch wenn in diesem Zusammenhang judiziert wird, dass zur Sicherung des Aufteilungsanspruchs die in § 382 EO ...
Wenngleich die durch ein jahrelanges Arzt-Patienten-Verhältnis entstehende Bekanntschaft den Anschein der Befangenheit erwecken kann, so kann hier von einem derartigen jahrelangen Arzt-Patienten-Verhältnis angesichts der Erklärungen der beiden Richterinnen, „lediglich einmal“ Patientin des ...
Neben einer Pflicht zur allfälligen Änderung der Stiftungserklärung besteht eine Treuepflicht auch in Form einer Beschränkung bei der Ausübung vorbehaltener Änderungsrechte
Die Vererblichkeit des Schmerzengeldanspruchs ist nach dem Recht des Unfallortes zu beurteilen; der Übergang des Anspruchs im Wege der Erbfolge ist nach dem Erbstatut gesondert anzuknüpfen
Wesentliche Entscheidungen des EuG/EuGH und Schlussanträge des Generalanwaltes im März 2017
Beim Aufteilungsanspruch eines Ehegatten nach den §§ 81 ff EheG handelt es sich um keine Geldforderung iSd § 379 EO, sondern vielmehr um einen „anderen Anspruch“ iSd § 381 EO; auch wenn in diesem Zusammenhang judiziert wird, dass zur Sicherung des Aufteilungsanspruchs die in § 382 EO ...
Auch in Fällen, in denen vor Annahme des Zahlungsplans eine Schlussverteilung unterblieben ist, weil irrtümlich angenommen wurde, dass kein verwertbares Vermögen vorhanden sei, ist die Anordnung einer Nachtragsverteilung zulässig
Wenngleich die durch ein jahrelanges Arzt-Patienten-Verhältnis entstehende Bekanntschaft den Anschein der Befangenheit erwecken kann, so kann hier von einem derartigen jahrelangen Arzt-Patienten-Verhältnis angesichts der Erklärungen der beiden Richterinnen, „lediglich einmal“ Patientin des ...
Das Wort „gemeinsam“ im korporativen Teil einer Stiftungsurkunde bedeutet nicht nur „einstimmig“
Neben einer Pflicht zur allfälligen Änderung der Stiftungserklärung besteht eine Treuepflicht auch in Form einer Beschränkung bei der Ausübung vorbehaltener Änderungsrechte
Eine Straftat wird jedenfalls dann zu Gunsten des Verbands begangen (§ 3 Abs 1 Z 1 VbVG), wenn dieser durch die Tat bereichert wurde, sich einen Aufwand erspart hat, sonst einen (selbst bloß mittelbaren) wirtschaftlichen Vorteil erlangt hat oder einer dieser Erfolge hätte eintreten sollen; ...
Die Vererblichkeit des Schmerzengeldanspruchs ist nach dem Recht des Unfallortes zu beurteilen; der Übergang des Anspruchs im Wege der Erbfolge ist nach dem Erbstatut gesondert anzuknüpfen

