Das Rekursgericht hat den Unterbrechungsbeschluss des Erstgerichts zwar zutreffend als anfechtbar beurteilt; die Abweisung des Unterbrechungsantrags durch das Rekursgericht ist allerdings unanfechtbar, was auch den zu § 192 Abs 2 ZPO zugrunde liegenden Wertungen entspricht
Behandelt das Berufungsgericht die Berufung inhaltlich unvollständig, so kann dies nicht mit Rekurs nach § 519 Abs 1 Z 1 ZPO bekämpft werden
Die Prüfung eines Rechnungslegungsbegehrens nach § 151 PatG wird durch das damit verbundene Zahlungsbegehren inhaltlich nicht beschränkt
Das Berufungsgericht vertrat den Standpunkt, die im Bach verlegten Betonrohre und die Durchtrennungen des Zauns seien nur bei einer gesonderten Besichtigung („durch Abgehen“) der Liegenschaft wahrnehmbar gewesen; dies hätte eine Überspannung der Sorgfaltsanforderungen an den Erwerber bedeutet; ...
Da zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags die Behandlung der ImmoESt in der Insolvenz in der Lehre strittig war und eine Rsp noch nicht bestand, kann dem Insolvenzverwalter bei der Zuordnung der ImmoESt zur Sondermasse keine unvertretbare Rechtsansicht vorgeworfen werden
Wenn die Vorinstanzen nach Maßgabe der Feststellungen verneinten, dass die von der Beklagten den Klägern „gewährten Pausen“ die genannten Anforderungen an den Begriff der „Ruhepause“ (§ 11 Abs 1 AZG) erfüllten, so ist dies vertretbar und nicht weiter korrekturbedürftig; hervorzuheben ...
Der Vermögensbegriff ist unter dem Aspekt gefährlicher Drohung weit auszulegen; auch die Drohung mit Strafanzeige oder Klage kann (als eine solche mit Verletzung am Vermögen) tatbildlich sein, wenn damit beim Opfer der Eindruck erweckt wird, (Verfahrens-)Kosten für die Abwehr ungerechtfertigter ...
Ein auf § 364 Abs 3 ABGB gestütztes Unterlassungsbegehren ist auf solche Einwirkungen zu beschränken, die das nach den örtlichen Verhältnissen gewöhnliche Maß überschreiten und die Benutzung des Grundstücks unzumutbar beeinträchtigen; zudem empfiehlt sich auch bei einer evidenten ...
Das Rekursgericht hat den Unterbrechungsbeschluss des Erstgerichts zwar zutreffend als anfechtbar beurteilt; die Abweisung des Unterbrechungsantrags durch das Rekursgericht ist allerdings unanfechtbar, was auch den zu § 192 Abs 2 ZPO zugrunde liegenden Wertungen entspricht
Da zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags die Behandlung der ImmoESt in der Insolvenz in der Lehre strittig war und eine Rsp noch nicht bestand, kann dem Insolvenzverwalter bei der Zuordnung der ImmoESt zur Sondermasse keine unvertretbare Rechtsansicht vorgeworfen werden
Behandelt das Berufungsgericht die Berufung inhaltlich unvollständig, so kann dies nicht mit Rekurs nach § 519 Abs 1 Z 1 ZPO bekämpft werden
Wenn die Vorinstanzen nach Maßgabe der Feststellungen verneinten, dass die von der Beklagten den Klägern „gewährten Pausen“ die genannten Anforderungen an den Begriff der „Ruhepause“ (§ 11 Abs 1 AZG) erfüllten, so ist dies vertretbar und nicht weiter korrekturbedürftig; hervorzuheben ...
Die Prüfung eines Rechnungslegungsbegehrens nach § 151 PatG wird durch das damit verbundene Zahlungsbegehren inhaltlich nicht beschränkt
Der Vermögensbegriff ist unter dem Aspekt gefährlicher Drohung weit auszulegen; auch die Drohung mit Strafanzeige oder Klage kann (als eine solche mit Verletzung am Vermögen) tatbildlich sein, wenn damit beim Opfer der Eindruck erweckt wird, (Verfahrens-)Kosten für die Abwehr ungerechtfertigter ...
Das Berufungsgericht vertrat den Standpunkt, die im Bach verlegten Betonrohre und die Durchtrennungen des Zauns seien nur bei einer gesonderten Besichtigung („durch Abgehen“) der Liegenschaft wahrnehmbar gewesen; dies hätte eine Überspannung der Sorgfaltsanforderungen an den Erwerber bedeutet; ...
Ein auf § 364 Abs 3 ABGB gestütztes Unterlassungsbegehren ist auf solche Einwirkungen zu beschränken, die das nach den örtlichen Verhältnissen gewöhnliche Maß überschreiten und die Benutzung des Grundstücks unzumutbar beeinträchtigen; zudem empfiehlt sich auch bei einer evidenten ...

