Für die Beantwortung der Frage, ob eine Aufgabe "gewerblicher Art" iSd § 3 Abs 1 Z 2 lit a BVergG 2006 ist, ist nicht nur entscheidend, ob eine Einrichtung (Unternehmen) auf dem betreffenden Markt im Wettbewerb steht, sondern auch, ob diese Einrichtung das wirtschaftliche Risiko ihrer Tätigkeit ...
Hinsichtlich der Eigenart des nach § 26 Abs 1 GewO tatbestandsmäßigen strafbaren Verhaltens der festgestellten strafbaren Handlung kommt es nur auf die Befürchtung an, der Verurteilte werde die gleiche oder eine ähnliche Straftat bei Ausübung des Gewerbes begehen, und nicht (auch), dass das ...
Dem Nachbarn kommt kein Antragsrecht zu, ein Verfahren nach § 360 GewO einzuleiten; mangels Parteistellung in einem "allfälligen Schließungsverfahren" haben die Nachbarn daher auch kein Recht auf Akteneinsicht gem § 17 Abs 1 AVG
In Fällen, in denen die akustische Umgebungssituation während der in Betracht zu ziehenden Zeiträume starken Schwankungen unterliegt, sind die Auswirkungen der von der zu genehmigenden Betriebsanlage ausgehenden Immissionen unter Zugrundelegung jener Situation zu beurteilen, in der diese ...
Die Behörde hat bei der Beurteilung der nach § 87 Abs 1 Z 1 GewO anzustellenden Zukunftsprognose auch auf Verurteilungen Bedacht zu nehmen, die vor Erteilung der nunmehr zu entziehenden Gewerbeberechtigung erfolgt sind
Für die Verneinung des Vorliegens dieser Tatbestandsvoraussetzungen ist entscheidend, dass die in der (durch die fragliche Straftat manifestierten) Persönlichkeit begründete Befürchtung der Begehung der gleichen oder ähnlichen Straftat bei der Ausübung des Gewerbes (gar) nicht besteht
Die Zuständigkeit einer Verwaltungsbehörde zur Entscheidung über einen privatrechtlichen Anspruch müsste gesetzlich ausdrücklich vorgesehen sein und ergibt sich weder aus allgemeinen Grundsätzen noch aus einer allenfalls subsidiär geltenden Zuständigkeitsbestimmung, die eine derartige ...
Ein Verstoß gegen § 131 vierter Satz BVergG 2006 stellt eine wesentliche Verletzung iSd § 325 Abs 1 Z 2 BVergG 2006 dar und zieht die Nichtigerklärung der Zuschlagsentscheidung nach sich
Für die Beantwortung der Frage, ob eine Aufgabe "gewerblicher Art" iSd § 3 Abs 1 Z 2 lit a BVergG 2006 ist, ist nicht nur entscheidend, ob eine Einrichtung (Unternehmen) auf dem betreffenden Markt im Wettbewerb steht, sondern auch, ob diese Einrichtung das wirtschaftliche Risiko ihrer Tätigkeit ...
Die Behörde hat bei der Beurteilung der nach § 87 Abs 1 Z 1 GewO anzustellenden Zukunftsprognose auch auf Verurteilungen Bedacht zu nehmen, die vor Erteilung der nunmehr zu entziehenden Gewerbeberechtigung erfolgt sind
Hinsichtlich der Eigenart des nach § 26 Abs 1 GewO tatbestandsmäßigen strafbaren Verhaltens der festgestellten strafbaren Handlung kommt es nur auf die Befürchtung an, der Verurteilte werde die gleiche oder eine ähnliche Straftat bei Ausübung des Gewerbes begehen, und nicht (auch), dass das ...
Für die Verneinung des Vorliegens dieser Tatbestandsvoraussetzungen ist entscheidend, dass die in der (durch die fragliche Straftat manifestierten) Persönlichkeit begründete Befürchtung der Begehung der gleichen oder ähnlichen Straftat bei der Ausübung des Gewerbes (gar) nicht besteht
Dem Nachbarn kommt kein Antragsrecht zu, ein Verfahren nach § 360 GewO einzuleiten; mangels Parteistellung in einem "allfälligen Schließungsverfahren" haben die Nachbarn daher auch kein Recht auf Akteneinsicht gem § 17 Abs 1 AVG
Die Zuständigkeit einer Verwaltungsbehörde zur Entscheidung über einen privatrechtlichen Anspruch müsste gesetzlich ausdrücklich vorgesehen sein und ergibt sich weder aus allgemeinen Grundsätzen noch aus einer allenfalls subsidiär geltenden Zuständigkeitsbestimmung, die eine derartige ...
In Fällen, in denen die akustische Umgebungssituation während der in Betracht zu ziehenden Zeiträume starken Schwankungen unterliegt, sind die Auswirkungen der von der zu genehmigenden Betriebsanlage ausgehenden Immissionen unter Zugrundelegung jener Situation zu beurteilen, in der diese ...
Ein Verstoß gegen § 131 vierter Satz BVergG 2006 stellt eine wesentliche Verletzung iSd § 325 Abs 1 Z 2 BVergG 2006 dar und zieht die Nichtigerklärung der Zuschlagsentscheidung nach sich

