Bei der Inanspruchnahme von Ausnahmen ist das Erfordernis der sachlichen Rechtfertigung der Aufteilung eines Vergabevorhabens streng zu prüfen; die Auffassung, dass die Aufteilung eines Vergabevorhabens immer dann bereits sachlich gerechtfertigt wäre, wenn die Kosten des ordnungsgemäß ...
Eine Verfehlung ist dann als "schwer" iSv § 68 Abs 1 Z 5 BVergG zu bewerten, wenn sie ihrem Gewicht nach ähnliche Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit eines Bieters zulässt, wie eine in Z 1 angeführte strafgerichtliche Verurteilung, wobei aber auch andere als gerichtlich zu ahndende ...
Die von der Behörde zu treffende Entscheidung, ob der Ausschluss von der Ausübung des Gewerbes auszusprechen ist, ist nach dem eindeutigen Wortlaut des § 13 Abs 1 GewO keine Ermessensentscheidung, sondern eine gebundene Entscheidung
Werbung, die nur allgemein den Emittenten betrifft, ist nicht als Werbung iSv § 4 Abs 1 KMG anzusehen; ein Hinweis auf einen veröffentlichten Prospekt ist von Gesetzes wegen (§ 4 Abs 2 KMG) an sich nur in einer Werbung nach § 4 Abs 1 KMG erforderlich; dies bedeutet jedoch nicht, dass ein solcher ...
Nach § 13 Abs 1 Z 1 lit b GewO kommt es tatbestandsmäßig alleine auf die rechtskräftig erfolgte Verurteilung und das dabei im Einzelfall vom Gericht verhängte Strafausmaß an
Bei Vorliegen besonderer Umstände bedarf es im Entziehungsverfahren näherer Erörterungen, weshalb ungeachtet der günstigen Prognose durch das Strafgericht die (weiteren) gesetzlichen Voraussetzungen für die Entziehung der Gewerbeberechtigung nach § 87 Abs 1 Z 1 GewO erfüllt sind
Dritten, die einer Verwaltungsübertretung nicht schuldig erkannt wurden und die das Eigentum an den für verfallen erklärten Sachen behaupten, kommt hinsichtlich des Ausspruches des Verfalls gem § 369 GewO iVm § 17 VStG Parteistellung im Verwaltungsverfahren und Beschwerdelegitimation vor dem ...
Die Vergabekontrollbehörde hat - auch auf Grund eines entsprechenden Vorbringens des Auftraggebers, der den Antragsteller selbst nicht ausgeschieden hat - Anträge von Bietern (nur) dann als unzulässig zurückzuweisen, wenn sich aus der der Behörde vorliegenden Aktenlage des Vergabeverfahrens ...
Bei der Inanspruchnahme von Ausnahmen ist das Erfordernis der sachlichen Rechtfertigung der Aufteilung eines Vergabevorhabens streng zu prüfen; die Auffassung, dass die Aufteilung eines Vergabevorhabens immer dann bereits sachlich gerechtfertigt wäre, wenn die Kosten des ordnungsgemäß ...
Nach § 13 Abs 1 Z 1 lit b GewO kommt es tatbestandsmäßig alleine auf die rechtskräftig erfolgte Verurteilung und das dabei im Einzelfall vom Gericht verhängte Strafausmaß an
Eine Verfehlung ist dann als "schwer" iSv § 68 Abs 1 Z 5 BVergG zu bewerten, wenn sie ihrem Gewicht nach ähnliche Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit eines Bieters zulässt, wie eine in Z 1 angeführte strafgerichtliche Verurteilung, wobei aber auch andere als gerichtlich zu ahndende ...
Bei Vorliegen besonderer Umstände bedarf es im Entziehungsverfahren näherer Erörterungen, weshalb ungeachtet der günstigen Prognose durch das Strafgericht die (weiteren) gesetzlichen Voraussetzungen für die Entziehung der Gewerbeberechtigung nach § 87 Abs 1 Z 1 GewO erfüllt sind
Die von der Behörde zu treffende Entscheidung, ob der Ausschluss von der Ausübung des Gewerbes auszusprechen ist, ist nach dem eindeutigen Wortlaut des § 13 Abs 1 GewO keine Ermessensentscheidung, sondern eine gebundene Entscheidung
Dritten, die einer Verwaltungsübertretung nicht schuldig erkannt wurden und die das Eigentum an den für verfallen erklärten Sachen behaupten, kommt hinsichtlich des Ausspruches des Verfalls gem § 369 GewO iVm § 17 VStG Parteistellung im Verwaltungsverfahren und Beschwerdelegitimation vor dem ...
Werbung, die nur allgemein den Emittenten betrifft, ist nicht als Werbung iSv § 4 Abs 1 KMG anzusehen; ein Hinweis auf einen veröffentlichten Prospekt ist von Gesetzes wegen (§ 4 Abs 2 KMG) an sich nur in einer Werbung nach § 4 Abs 1 KMG erforderlich; dies bedeutet jedoch nicht, dass ein solcher ...
Die Vergabekontrollbehörde hat - auch auf Grund eines entsprechenden Vorbringens des Auftraggebers, der den Antragsteller selbst nicht ausgeschieden hat - Anträge von Bietern (nur) dann als unzulässig zurückzuweisen, wenn sich aus der der Behörde vorliegenden Aktenlage des Vergabeverfahrens ...

