§ 66 EheG, § 94 ABGB, § 31 WEG, § 20 MRG
Die Reparaturrücklage des § 31 WEG mindert als zwingende Leistung des Wohnungseigentümers dessen Ertrag aus der Vermietung; sie kann deshalb im Unterhaltsverfahren von den Mieteinnahmen ertragsmindernd abgezogen werden; sie unterscheidet sich ganz wesentlich von der Mietzinsreserve als rein ...
§ 904 ABGB
Wenn keine Leistungsfrist vereinbart wurde, ist „ohne unnötigen Aufschub“ zu leisten; die Leistungsfrist „nach der Natur der Sache“ darf nicht mit einer „angemessenen Leistungsfrist“ gleichgesetzt werden
§§ 922 ff ABGB, §§ 1295 ff ABGB
Es besteht zwar keine allgemeine Rechtspflicht, den Geschäftspartner über alle Umstände aufzuklären, die auf seine Entscheidung einen Einfluss haben könnten, doch ist sie dann zu bejahen, wenn der andere Teil nach den Grundsätzen des redlichen Geschäftsverkehrs eine Aufklärung erwarten ...
§ 1320 ABGB
Mit dem Hinweis, den in seinem „Körbchen“ schlafenden Hund in Ruhe zu lassen, hat der Tierhalter idR seinen Sorgfaltspflichten ausreichend entsprochen; von einem über sieben Jahre alten Kind, das regelmäßig Kontakt mit Hunden hat (und dem auch der Hund der Beklagten bekannt ist), kann ...
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB nF
Mit einer Anspannung ist dann nicht (mehr) vorzugehen, wenn der Unterhaltspflichtige auch bei Einsatz aller seiner persönlichen Fähigkeiten nicht in der Lage wäre, einen Arbeitsplatz zu erlangen; da der Vater nach den Feststellungen der Vorinstanzen ab 5. 8. 2009 einkommenslos und infolge ...
§ 932 ABGB, §§ 922 ff ABGB
Mangelhaft war hier nicht bloß die Schlauchverbindung, sondern die ganze Sache „Motorrad“; der (möglicherweise) für den Übergeber mit dem Austausch verbundene unverhältnismäßig hohe Aufwand (der hier durch den Totalschaden am Motorrad entstanden wäre) bestünde nicht zufällig und wäre ...
§ 933a ABGB, §§ 922 ff ABGB, §§ 1295 ff ABGB
Die Ansicht, dass dem Übernehmer bei nicht bloß geringfügigem Mangel und Vorliegen der übrigen Voraussetzungen auch die Möglichkeit einzuräumen ist, ganz vom Vertrag loszukommen (schadenersatzrechtliche Wandlung), wird auch in der Lehre vertreten
§§ 1295 ff ABGB
Der anzurechnende Vorteil hat ebenso wie der entsprechend zu kürzende Schadenersatzanspruch äquivalent-kausal und nach dem Grundsatz der Korrespondenz oder Kongruenz von Vor- und Nachteilen sachlich und zeitlich kongruent zu sein
§ 66 EheG, § 94 ABGB, § 31 WEG, § 20 MRG
Die Reparaturrücklage des § 31 WEG mindert als zwingende Leistung des Wohnungseigentümers dessen Ertrag aus der Vermietung; sie kann deshalb im Unterhaltsverfahren von den Mieteinnahmen ertragsmindernd abgezogen werden; sie unterscheidet sich ganz wesentlich von der Mietzinsreserve als rein ...
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB nF
Mit einer Anspannung ist dann nicht (mehr) vorzugehen, wenn der Unterhaltspflichtige auch bei Einsatz aller seiner persönlichen Fähigkeiten nicht in der Lage wäre, einen Arbeitsplatz zu erlangen; da der Vater nach den Feststellungen der Vorinstanzen ab 5. 8. 2009 einkommenslos und infolge ...
§ 904 ABGB
Wenn keine Leistungsfrist vereinbart wurde, ist „ohne unnötigen Aufschub“ zu leisten; die Leistungsfrist „nach der Natur der Sache“ darf nicht mit einer „angemessenen Leistungsfrist“ gleichgesetzt werden
§ 932 ABGB, §§ 922 ff ABGB
Mangelhaft war hier nicht bloß die Schlauchverbindung, sondern die ganze Sache „Motorrad“; der (möglicherweise) für den Übergeber mit dem Austausch verbundene unverhältnismäßig hohe Aufwand (der hier durch den Totalschaden am Motorrad entstanden wäre) bestünde nicht zufällig und wäre ...
§§ 922 ff ABGB, §§ 1295 ff ABGB
Es besteht zwar keine allgemeine Rechtspflicht, den Geschäftspartner über alle Umstände aufzuklären, die auf seine Entscheidung einen Einfluss haben könnten, doch ist sie dann zu bejahen, wenn der andere Teil nach den Grundsätzen des redlichen Geschäftsverkehrs eine Aufklärung erwarten ...
§ 933a ABGB, §§ 922 ff ABGB, §§ 1295 ff ABGB
Die Ansicht, dass dem Übernehmer bei nicht bloß geringfügigem Mangel und Vorliegen der übrigen Voraussetzungen auch die Möglichkeit einzuräumen ist, ganz vom Vertrag loszukommen (schadenersatzrechtliche Wandlung), wird auch in der Lehre vertreten
§ 1320 ABGB
Mit dem Hinweis, den in seinem „Körbchen“ schlafenden Hund in Ruhe zu lassen, hat der Tierhalter idR seinen Sorgfaltspflichten ausreichend entsprochen; von einem über sieben Jahre alten Kind, das regelmäßig Kontakt mit Hunden hat (und dem auch der Hund der Beklagten bekannt ist), kann ...
§§ 1295 ff ABGB
Der anzurechnende Vorteil hat ebenso wie der entsprechend zu kürzende Schadenersatzanspruch äquivalent-kausal und nach dem Grundsatz der Korrespondenz oder Kongruenz von Vor- und Nachteilen sachlich und zeitlich kongruent zu sein

