§ 189 UGB, § 1 UGB
Die bloße Verwendung der Rechtsform der Personengesellschaft kann iZm wirtschaftlicher Tätigkeit allein noch nicht die Rechnungslegungspflicht begründen, stellt der Gesetzgeber im § 189 Abs 1 Z 1 UGB doch nicht auf die „wirtschaftliche Tätigkeit“, sondern auf die „unternehmerische“ ...
§ 134 StGB
Eine allfällige Strafbarkeit wegen Unterschlagung iSd § 134 StGB knüpft nicht schon daran an, dass Gelder durch Fund, Irrtum oder sonst ohne Zutun einer Person in ihre Gewahrsame gelangen; vielmehr bedarf es darüber hinaus auch ihres Vorsatzes, sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB
Selbst wenn die Entnahmen des Unterhaltspflichtigen als Unterhaltsbemessungsgrundlage herangezogen werden, sind nur solche Entnahmen relevant, die sich auf die vom Unterhaltspflichtigen gewählte private Lebensführung auswirken
§ 268 ABGB, § 103 KFG
Die Begriffe „geschäftsunfähig“ bzw „beschränkt geschäftsfähig“ in § 103 Abs 9 lit a KFG schließen nicht in pauschaler Weise alle unter Sachwalterschaft stehenden Betroffenen mit ein sondern nur jene, die nicht in der Lage sind, den in § 103 KFG genannten Verpflichtungen eines ...
§ 1 UWG, § 355 EO, § 36 EO
Die Vertretbarkeit der Titelauslegung durch die verpflichtete Partei selbst bildet keinen Impugnationsgrund, denn sie vermag nicht das „Verschulden“ zu beseitigen; dies ergibt sich schon aus der Verpflichtung, sofort alles Zumutbare zu unternehmen, um die titulierte Verpflichtung erfüllen zu ...
§ 22 UVG
Der neu eingefügte Tatbestand eines Ersatzes zu Unrecht gewährter Vorschüsse legt den Größenschluss nahe, dass ein Verbrauch der zu Unrecht gezahlten Vorschüsse für andere Zwecke als für den Unterhalt des Kindes erst recht eine Haftung begründet
§ 30 MRG, § 33 MRG
Die Frage, ob den Mieter am Mietzinsrückstand ein grobes Verschulden trifft, hängt jeweils von den Umständen des Einzelfalls ab; Zweifel über die wahre Rechtslage können ebenso wie ein Irrtum über das Vorliegen eines Zahlungsrückstands oder eine Fehleinschätzung der Beweislage allein ...
§ 865 ABGB
Würde bloß eingeschränkte Kredit- und Urteilsfähigkeit ausreichen, würde dies letztlich dazu führen, dass nahezu alle Menschen mit schweren lebensbedrohlichen Erkrankungen, aber auch mit gravierenden familiären Problemen, schwerem Burn-out, Arbeitsplatzverlust etc als geschäftsunfähig ...
§ 189 UGB, § 1 UGB
Die bloße Verwendung der Rechtsform der Personengesellschaft kann iZm wirtschaftlicher Tätigkeit allein noch nicht die Rechnungslegungspflicht begründen, stellt der Gesetzgeber im § 189 Abs 1 Z 1 UGB doch nicht auf die „wirtschaftliche Tätigkeit“, sondern auf die „unternehmerische“ ...
§ 1 UWG, § 355 EO, § 36 EO
Die Vertretbarkeit der Titelauslegung durch die verpflichtete Partei selbst bildet keinen Impugnationsgrund, denn sie vermag nicht das „Verschulden“ zu beseitigen; dies ergibt sich schon aus der Verpflichtung, sofort alles Zumutbare zu unternehmen, um die titulierte Verpflichtung erfüllen zu ...
§ 134 StGB
Eine allfällige Strafbarkeit wegen Unterschlagung iSd § 134 StGB knüpft nicht schon daran an, dass Gelder durch Fund, Irrtum oder sonst ohne Zutun einer Person in ihre Gewahrsame gelangen; vielmehr bedarf es darüber hinaus auch ihres Vorsatzes, sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern
§ 22 UVG
Der neu eingefügte Tatbestand eines Ersatzes zu Unrecht gewährter Vorschüsse legt den Größenschluss nahe, dass ein Verbrauch der zu Unrecht gezahlten Vorschüsse für andere Zwecke als für den Unterhalt des Kindes erst recht eine Haftung begründet
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB
Selbst wenn die Entnahmen des Unterhaltspflichtigen als Unterhaltsbemessungsgrundlage herangezogen werden, sind nur solche Entnahmen relevant, die sich auf die vom Unterhaltspflichtigen gewählte private Lebensführung auswirken
§ 30 MRG, § 33 MRG
Die Frage, ob den Mieter am Mietzinsrückstand ein grobes Verschulden trifft, hängt jeweils von den Umständen des Einzelfalls ab; Zweifel über die wahre Rechtslage können ebenso wie ein Irrtum über das Vorliegen eines Zahlungsrückstands oder eine Fehleinschätzung der Beweislage allein ...
§ 268 ABGB, § 103 KFG
Die Begriffe „geschäftsunfähig“ bzw „beschränkt geschäftsfähig“ in § 103 Abs 9 lit a KFG schließen nicht in pauschaler Weise alle unter Sachwalterschaft stehenden Betroffenen mit ein sondern nur jene, die nicht in der Lage sind, den in § 103 KFG genannten Verpflichtungen eines ...
§ 865 ABGB
Würde bloß eingeschränkte Kredit- und Urteilsfähigkeit ausreichen, würde dies letztlich dazu führen, dass nahezu alle Menschen mit schweren lebensbedrohlichen Erkrankungen, aber auch mit gravierenden familiären Problemen, schwerem Burn-out, Arbeitsplatzverlust etc als geschäftsunfähig ...

