§§ 577 ff ZPO, § 583 ZPO, § 8 VerG
Eine gesetzeskonforme Auslegung von Vereinsstatuten, welche ein Schiedsgericht gem §§ 577 ff ZPO vorsehen, gebietet es, bei Formmängeln der Schiedsvereinbarung das in den Statuten vorgesehene „Schiedsgericht“ als Schlichtungseinrichtung iSd § 8 VerG anzusehen
§ 39 FBG, § 40 FBG, § 1 ZPO, § 93 GmbHG, § 863 ABGB
Wurde das Wahlrecht ausgeübt, ist es konsumiert; es ist nicht in das Belieben des Gegners gestellt, von seiner bereits - allenfalls auch schlüssig - getroffenen Wahl auf Fortsetzung des Verfahrens bei drohendem Prozessverlust wieder abzugehen, um sich des Verfahrens kostengünstig zu entledigen
§ 148 ABGB aF, § 186 ABGB nF, § 187 ABGB nF
Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit einem Elternteil unter Bedachtnahme auf Persönlichkeit, Eigenschaften und Lebensumstände das Besuchsrecht eingeräumt werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls abhängig
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB nF
Ein vom Unterhaltsberechtigten (tatsächlich) bezogenes Taggeld ist nicht als Eigeneinkommen zu qualifizieren; selbst dann, wenn die Antragstellerin eine derartige Leistung aus der privaten Krankenversicherung ausbezahlt erhalten hätte, müsste sie sich diese nicht anrechnen lassen; der Vater kann ...
§ 41 GmbHG
Einem Gesellschafter mangelt es an der Berechtigung zur Anfechtungsklage, wenn er trotz gehöriger Ladung zur Generalversammlung dort nicht erschienen ist
§ 206 StGB, § 15 StGB
Der OGH sieht keinen Grund, von seiner Rechtsauffassung, wonach die von einem unmündigen Mädchen (über Verleitung des Täters) an sich selbst vorgenommene digitale Vaginalpenetration den objektiven Tatbestand des § 206 Abs 2 zweiter Fall StGB verwirklicht, abzugehen; die Tat ist iSd § 206 Abs 2 ...
§ 181 ABGB, § 138 ABGB
Bei der Entscheidung ist ausschließlich das Wohl des Kindes maßgebend, wobei eine Änderung der Obsorgeverhältnisse nur als äußerste Notmaßnahme unter Anlegung eines strengen Maßstabs und nur insoweit angeordnet werden darf, als dies zur Abwendung einer drohenden Gefährdung notwendig ist
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB nF
Ein Unterhaltsberechtigter verliert den Unterhaltsanspruch nur dann, wenn er die Aufnahme einer zumutbaren Erwerbstätigkeit aus Verschulden unterlässt; während einer zuzubilligenden Ausbildung ist das Kind nicht verpflichtet, eine damit nicht im Zusammenhang stehende Erwerbstätigkeit auszuüben
§§ 577 ff ZPO, § 583 ZPO, § 8 VerG
Eine gesetzeskonforme Auslegung von Vereinsstatuten, welche ein Schiedsgericht gem §§ 577 ff ZPO vorsehen, gebietet es, bei Formmängeln der Schiedsvereinbarung das in den Statuten vorgesehene „Schiedsgericht“ als Schlichtungseinrichtung iSd § 8 VerG anzusehen
§ 41 GmbHG
Einem Gesellschafter mangelt es an der Berechtigung zur Anfechtungsklage, wenn er trotz gehöriger Ladung zur Generalversammlung dort nicht erschienen ist
§ 39 FBG, § 40 FBG, § 1 ZPO, § 93 GmbHG, § 863 ABGB
Wurde das Wahlrecht ausgeübt, ist es konsumiert; es ist nicht in das Belieben des Gegners gestellt, von seiner bereits - allenfalls auch schlüssig - getroffenen Wahl auf Fortsetzung des Verfahrens bei drohendem Prozessverlust wieder abzugehen, um sich des Verfahrens kostengünstig zu entledigen
§ 206 StGB, § 15 StGB
Der OGH sieht keinen Grund, von seiner Rechtsauffassung, wonach die von einem unmündigen Mädchen (über Verleitung des Täters) an sich selbst vorgenommene digitale Vaginalpenetration den objektiven Tatbestand des § 206 Abs 2 zweiter Fall StGB verwirklicht, abzugehen; die Tat ist iSd § 206 Abs 2 ...
§ 148 ABGB aF, § 186 ABGB nF, § 187 ABGB nF
Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit einem Elternteil unter Bedachtnahme auf Persönlichkeit, Eigenschaften und Lebensumstände das Besuchsrecht eingeräumt werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls abhängig
§ 181 ABGB, § 138 ABGB
Bei der Entscheidung ist ausschließlich das Wohl des Kindes maßgebend, wobei eine Änderung der Obsorgeverhältnisse nur als äußerste Notmaßnahme unter Anlegung eines strengen Maßstabs und nur insoweit angeordnet werden darf, als dies zur Abwendung einer drohenden Gefährdung notwendig ist
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB nF
Ein vom Unterhaltsberechtigten (tatsächlich) bezogenes Taggeld ist nicht als Eigeneinkommen zu qualifizieren; selbst dann, wenn die Antragstellerin eine derartige Leistung aus der privaten Krankenversicherung ausbezahlt erhalten hätte, müsste sie sich diese nicht anrechnen lassen; der Vater kann ...
§ 140 ABGB aF, § 231 ABGB nF
Ein Unterhaltsberechtigter verliert den Unterhaltsanspruch nur dann, wenn er die Aufnahme einer zumutbaren Erwerbstätigkeit aus Verschulden unterlässt; während einer zuzubilligenden Ausbildung ist das Kind nicht verpflichtet, eine damit nicht im Zusammenhang stehende Erwerbstätigkeit auszuüben

