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Arbeits- und Sozialrecht

OGH: Urlaubsersatzanspruch iZm fiktiver Kündigungsfrist

Der auf Abgeltung des während einer fiktiven Kündigungsfrist entstandenen Urlaubs gerichtete Ersatzanspruch wird nicht aus § 10 UrlG, sondern aus § 1162b ABGB bzw § 29 AngG abgeleitet

03. 01. 2012
Gesetze: § 1162b ABGB, § 29 AngG, § 10 UrlG
Schlagworte: Urlaubsersatzleistung, Kündigungsentschädigung, fiktive Kündigungsfrist, Schadenersatz

GZ 8 ObA 76/11a, 22.11.2011

OGH: In der Rsp ist seit langem geklärt, dass der auf Abgeltung des während einer fiktiven Kündigungsfrist entstandenen Urlaubs gerichtete Ersatzanspruch nicht aus § 10 UrlG, sondern aus § 1162b ABGB bzw § 29 AngG abgeleitet wird.

Der Kläger hat die hier in Rede stehenden Ansprüche ab 1. 5. 2010 folgerichtig als „Urlaubsersatzleistung zum Schadenersatz“ begehrt und damit deutlich einen Schadenersatzanspruch nach § 1162b ABGB geltend gemacht.

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