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Arbeitsrecht

VwGH: Dienstpflichtverletzungsverfahren gem §§ 69 ff LDG – Abweichung der Umschreibung der Tat in der schriftlichen Ausfertigung des Bescheides der Behörde erster Instanz von dem in der mündlichen Verhandlung verkündeten Schuldspruch

Weicht die Umschreibung der Tat in der schriftlichen Ausfertigung des Bescheides der Behörde erster Instanz von dem in der mündlichen Verhandlung verkündeten Schuldspruch ab, so liegt keine Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides vor, weil die Formulierung der Tat in der schriftlichen Ausfertigung als sprachliche Präzisierung des vorgeworfenen Verhaltens anzusehen ist

16. 06. 2011
Gesetze: § 29 LDG, §§ 69 ff LDG, § 56 AVG, § 62 AVG
Schlagworte: Landeslehrerrecht, Dienstpflichtverletzung, mündlich verkündeter Schuldspruch, Bescheid, Abweichung der Umschreibung der Tat

GZ 2007/09/0178, 16.09.2010

VwGH: Soweit der Bf meint, der angefochtene Bescheid sei deswegen rechtswidrig, weil die Umschreibung der Tat in der schriftlichen Ausfertigung des Bescheides der Behörde erster Instanz von dem in der mündlichen Verhandlung verkündeten Schuldspruch abweiche, zeigt er keine Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides auf, weil die Formulierung der Tat in der schriftlichen Ausfertigung als sprachliche Präzisierung des vorgeworfenen Verhaltens anzusehen ist.

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