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Kompromiss bei Telekommunikations-Vorratsdatenspeicherung

20. 05. 2011
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Ein vom EU-Parlament erarbeiteter Kompromiss zur TK-Vorratsdatenspeicherung sieht vor, dass es eine Abfrage von Email-Daten oder der MAC-Adressen von PC-Netzwerk-Karten nicht geben soll. Allein das Ein- und Ausloggen von Nutzern ins Netz soll demnach von den Netzbetreibern aufgezeichnet werden.
Bei den Überwachungsplänen in Brüssel geht es grundsätzlich um die Speicherung der Verbindungs- und Standortdaten, die bei der Abwicklung von Diensten wie Telefonieren, SMS, Emailen, Surfen oder Filesharing anfallen. Mit Hilfe der Datenberge sollen Profile vom Kommunikationsverhalten und von den Bewegungen Verdächtiger erstellt werden. Telefondaten sollen 12, Internetdaten 6 Monate aufbewahrt werden. Im Gegensatz zum Kommissionspapier will das Parlament allerdings die Datenflut begrenzen. So sollen etwa Standortdaten im Mobilfunk nur am Anfang eines Gesprächs von den Anbietern gespeichert werden müssen.

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