EU-Staaten und Beitrittsländer haben gute Fortschritte beim Ausbau des Internet-Breitbandzugangs sowie beim Anschluss öffentlicher Dienste an das Internet erzielt. Dies geht zumindest aus der Halbzeitbilanz der Europäischen Kommission über den Aktionsplan "eEurope" hervor, der seit 2000 umgesetzt wird.
Besonders Behörden spielen demnach in den Bereichen Auftragswesen, elektronische Dienste, Bildung, Online-Gesundheitsfürsorge und elektronischer Geschäftsverkehr eine bedeutende Rolle. Wie aus dem Zwischenbericht der Kommission hervorgeht, ist der Anteil grundlegender Behördendienste, die vollständig online zur Verfügung stehen, von Oktober 2001 bis Oktober 2003 von 17 auf 43 Prozent gestiegen. Auch der Ausbau der Breitbandverbindungen ist demnach gut voran geschritten: Die Zahl der schnellen Breitbandanschlüsse hat sich innerhalb eines Jahres bis zum Oktober 2003 nahezu verdoppelt.
Der Aktionsplan "eEurope" soll gewährleisten, dass die EU das Potenzial der Informationsgesellschaft voll ausschöpft, um durch Steigerung von Produktivität und Wettbewerb das Wachstum zu fördern. Hierzu wird der Schwerpunkt nun auf die weitgehende Verfügbarkeit sicherer Breitbanddienste sowie die Förderung deren intensiveren Nutzung gelegt.
Im vorliegenden Zwischenbericht wurden die Fortschritte in sieben Bereichen untersucht: Elektronische Behördendienste (e-Government), elektronisches Lernen (e-Learning), elektronische Gesundheitsdienste (e-Health), digitale Integration (e-Inclusion) und elektronischer Geschäftsverkehr (e-Business) sowie Sicherheit und Breitbandausbau.
Den Bericht der Europäischen Kommission finden Sie bei Interesse im Internet unter der Adresse http://europa.eu.int/information_society/eeurope/2005/all_about/mid_term_review/index_en.htm