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EU-Mitgliedstaaten fordern besseren Schutz für regionale Qualitätserzeugnisse

20. 05. 2011
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Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben am 28. August 2003 eine Liste mit 41 regionalen Qualitätserzeugnissen aus der EU mit dem Ziel vorgelegt, die missbräuchliche Verwendung in Hinkunft zu verhindern. Dabei handelt es sich um Produkte, die aufgrund ihrer geografischen Herkunft eine bestimmte Qualität garantieren.
Diese Liste soll bei den Agrarverhandlungen im Rahmen der sog. "Doha-Entwicklungsrunde" behandelt werden. Aufgeführt sind etablierte europäische Qualitätserzeugnisse, deren Bezeichnungen zur Zeit missbräuchlich verwendet werden, wie etwa "Roquefort"-Käse, "Parmaschinken" oder Wein aus Rioja.
Um eine missbräuchliche Verwendung weiterer geografischer Angaben (g. A.) zu verhindern, verhandelt die EU außerdem über die Einrichtung eines multilateralen Registers von g. A. und über die Ausweitung des derzeit für Weine und Spirituosen geltenden Schutzes auf weitere Erzeugnisse.
Weitere Informationen finden Sie bei Interesse im Internet unter http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/03/1178|0|RAPID&lg=DE&display=

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