Das Wachstums- und Beschäftigungspotenzial des Binnenmarktes sowie die Integrationskraft und Transparenz des europäischen Normungsmodells sollen künftig weiter gestärkt werden: Am 28. März 2003 einigten sich die Europäische Kommission, die Europäische Freihandelsgemeinschaft sowie die europäischen Normungsorganisationen auf neue Leitlinien.
Diese sehen u. a. vor, nichtstaatliche Organisationen stärker an der gemeinsamen Arbeit des "Europäischen Komitees für Normung" (CEN), des "Europäischen Komitees für elektrotechnische Normung" (CENELEC) und des "Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen" (ETSI) zu beteiligen. Europäische Normen ermöglichen es der Industrie, unter Einsatz modernster Technik dem "öffentlichen Interesse" zu dienen.
Der für Unternehmen zuständige Kommissar Erkki Likkanen begrüßte die Leitlinien und bemerkte wörtlich: "Die Europäische Normung hat bisher mehr als 14.000 Normen hervorgebracht, die in immer stärkerem Maße von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen aufgegriffen werden. Diese Normen unterstützen die Politik der Kommission in Bereichen wie Verbreitung moderner Informationstechnik, Sicherheit am Arbeitsplatz, Verbraucher- und Umweltschutz. Sie tragen auch der für Europa bedeutsam gewordenen internationalen Dimension der Normung Rechnung."
Weitere Information zu diesem Thema können Sie bei Interesse im Internet unter http://www.europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/03/456|0|RAPID&lg=DE&display= einsehen