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EU-Studie: Freie Berufe sind - besonders in Österreich - überreguliert

20. 05. 2011
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Die wichtigste Erkenntnis einer neuen unabhängigen EU-Studie lautet: Weniger Regulierungen für freie Berufe - etwa Rechtsanwälte, Architekten, usw. - wären für die europäischen Verbraucher von Vorteil. Die Regulierung der freien Berufe unterscheidet sich von einem Mitgliedstaat der EU zum anderen ganz erheblich, beispielsweise Preise, Werbung und berufsübergreifende Zusammenarbeit betreffend.
In einer Rede vor dem "Deutschen Anwaltsverein" hat der für Wettbewerbspolitik zuständige Kommissar Mario Monti Regulierungsinstanzen und Freiberufler aufgefordert, darüber nachzudenken, ob einige der bisherigen Beschränkungen heutzutage noch erforderlich sind oder nicht doch für Unternehmen und Verbraucher, welche die aktiven Nutzer freiberuflicher Dienstleistungen sind, mehr Nach- als Vorteile verursachen.
Schon seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Europäische Kommission mit dem Problem der freiberuflichen Dienstleistungen und der Wahrung des fairen Wettbewerbs: Die restriktivsten Vorschriften in der Europäischen Union weisen Österreich, Italien, Luxemburg, Deutschland und Griechenland auf, deutlich lockerer sind die Regelungen im Vereinigten Königreich, in Schweden, Dänemark, den Niederlanden, Irland sowie Finnland. Belgien, Frankreich, Portugal und Spanien liegen im Mittelfeld.
Vertiefende Informationen zu diesem Thema finden Sie bei Interesse im Internet unter http://www.europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/03/420|0|RAPID&lg=DE&display=

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