Die Europäische Kommission hat am 12. März 2003 Vorschläge zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Rüstungspolitik vorgelegt. Durch eine Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit soll die "Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik" (ESDP) unterstützt werden.
Laut Kommission sind bei der Festlegung einer europäischen Rüstungspolitik eine Reihe von Aspekten zu berücksichtigen, wie etwa das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Rüstungsausgaben, die Erhaltung einer wettbewerbsfähigen technologischen und industriellen Basis, leichterer Zugang für EU-Erzeugnisse zu Märkten in Drittländern, Ethik und Fairness im Waffenhandel (sic!) und Versorgungssicherheit. Zudem ist dabei die Souveränität der Mitgliedstaaten zu beachten.
Die EU-Institutionen sollen bei der Schaffung eines europäischen Marktes für Rüstungsgüter unterstützend wirken: Wesentlich dafür ist die Überarbeitung der EU-Rechtsvorschriften für den Handel mit Rüstungsgütern in Europa. Die Europäische Kommission möchte Mitgliedstaaten, Industrie und Wissenschaft zur Unterstützung der Sicherheit Europas auffordern.
Bei Interesse finden Sie weitere Informationen im Internet unter http://www.europa.eu.int/comm/external_relations/cfsp/npd/index.htm