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EU-Kommission strebt europäische Unternehmensbesteuerungsreform an

20. 05. 2011
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Die Europäische Kommission hat am 4. März 2003 offene Beratungen hinsichtlich zweier neuer Projekte angekündigt. Die neuen Initiativen sollen die Vereinfachung sowie Angleichung der Besteuerung von EU-Unternehmen ermöglichen. Das erste Projekt über die "International Accounting Standards" (IAS) soll die Abrechnungsstandards der Unternehmen EU-weit angleichen und somit für einheitliche Besteuerungsgrundlagen sorgen. Das zweite Pilotprojekt namens "Home State Taxation" für kleine und mittlere Unternehmen soll diesen Organisationen eine Abrechnung ihrer europäischen Gewinne in einer einzigen Steuererklärung erlauben. Diese soll dann in dem EU-Mitgliedstaat eingereicht werden, in dem der Hauptsitz des Unternehmens liegt.
EU-Kommissar Frits Bolkestein erklärte dazu wörtlich: "Die Beratungen sollen Möglichkeiten und Wege aufzeigen, Steuerhindernisse zu beseitigen, die den Unternehmen das Profitieren vom Binnenmarkt erschweren." Das Ziel der Reform soll die Erleichterung der Unternehmensbesteuerung sein. Steuerhindernisse sollen abgebaut und die Probleme, die sich durch fünfzehn verschiedene nationale Steuerregelungen ergeben, sollen reduziert werden.
Weitere Informationen zu den Vorschlägen finden Sie bei Interesse im Internet unter http://www.europa.eu.int/comm/taxation_customs/taxation/company_tax/index.htm bzw. http://www.europa.eu.int/comm/taxation_customs/taxation/consultations_en.htm

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