Die Europäische Kommission will Europas Fußgänger und Radfahrer besser schützen und hat dazu am 19. Februar 2003 einen Richtlinienentwurf vorgelegt. Demnach sollen Automobilhersteller verschärfte Sicherheitsanforderungen umsetzen, um die Schwere der Verletzungen von in Unfälle verwickelten Fußgängern und Radfahrern zu verringern.
Der Entwurf sieht vor, die Kraftfahrzeugindustrie dazu zu verpflichten, Konstruktionsänderungen vor allem an Kühlerhaube und Stoßstange vorzunehmen. Die Hersteller sollen außerdem nachweisen müssen, dass ihre Fahrzeuge eine Reihe von Sicherheitstest bestanden haben.
In der EU werden jährlich etwa 8.000 Fußgänger und Radfahrer durch Verkehrsunfälle getötet und weitere 300.000 verletzt. Die Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Todesfälle bis 2010 um 50 Prozent zu verringern.
Bei Interesse finden Sie weitere Informationen im Internet unter http://europa.eu.int/comm/enterprise/automotive/index.htm