Die Europäische Union muss schneller zu Breitbanddiensten sowie zur Mobilkommunikation der dritten Generation (3G) übergehen, heißt es in einer neuen Mitteilung über die derzeitige Lage im Bereich der elektronischen Kommunikation vom 12. Februar 2003. Breitband und 3G werden darin als die wichtigsten Triebkräfte der Branche bezeichnet.
Erkki Liikanen, der zuständige Kommissar, erklärte hierzu: "Heute hat die Kommission alle Mitgliedstaaten aufgefordert, sich bis Ende 2003 auf eine umfassende Breitbandstrategie festzulegen. Außerdem sollten bis 2005 alle öffentlichen Verwaltungen über einen Breitbandanschluss verfügen. Und als Endziel streben wir an, dass Breitbandanschlüsse die Hälfte aller Internetanschlüsse in Europa ausmachen bis 2005.
Um dies zu erreichen, müssen die Mitgliedstaaten den neuen Rechtsrahmen für die elektronische Kommunikation bis zum Sommer dieses Jahres umsetzen und so für ein stabiles und vorhersehbares Umfeld für Investitionen sorgen. Neue und attraktive Inhalte und Anwendungen wie elektronische Behördendienste dürften Investitionen in neue Netze anregen. Wir sollten die langfristige Innovationsfähigkeit der Branche durch eine Betonung der Forschung sicherstellen."
Bei Interesse finden Sie weitere Informationen im Internet unter http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/03/219|0|RAPID&lg=DE;