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Steuerrecht

VwGH: Umsatzberichtigung nach § 16 Abs 3 UStG wegen Uneinbringlichkeit

Die bloße Zweifelhaftigkeit der Einbringlichkeit einer Forderung ist nicht ausreichend, um sie iSd § 16 Abs 3 UStG als uneinbringlich zu qualifizieren; die Forderung muss vielmehr bei objektiver Betrachtung wertlos sein

20. 05. 2011
Gesetze: § 16 UStG
Schlagworte: Umsatzsteuer, Änderung der Bemessungsgrundlage, Uneinbringlichkeit der Forderung

GZ 2006/15/0361, 28.10.2008
VwGH: Eine Umsatzberichtigung nach § 16 Abs 3 UStG erfordert die Uneinbringlichkeit der Forderung. Ob und wann Uneinbringlichkeit anzunehmen ist, ist nach den Umständen des Einzelfalles zu entscheiden. Die bloße Zweifelhaftigkeit der Einbringlichkeit einer Forderung ist nicht ausreichend, um sie iSd § 16 Abs 3 UStG als uneinbringlich zu qualifizieren; die Forderung muss vielmehr bei objektiver Betrachtung wertlos sein. Eine Wertberichtigung in der Bilanz berechtigt nicht automatisch zu einer Korrektur der Umsatzsteuer.

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