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Steuerrecht

VwGH: Durchschnittsätze und außerordentliche Erträge

Die Durchschnittssätze im Rahmen der Vollpauschalierung zur Ermittlung des Gewinnes aus Land- und Forstwirtschaft sind auf die regelmäßig in den Betrieben anfallenden Rechtsgeschäfte, also auf die laufenden Einkünfte abgestellt und können infolgedessen außerhalb des regelmäßigen Geschäftsablaufes stehende Vorgänge, zB die Veräußerung eines Betriebes, nicht berücksichtigen

20. 05. 2011
Gesetze: § 17 EStG, § 21 EStG
Schlagworte: Einkommensteuer, Durchschnittssätze, außerordentliche Erträge

GZ 2006/14/0053, 18.10.2007
VwGH: Die Durchschnittssätze im Rahmen der Vollpauschalierung zur Ermittlung des Gewinnes aus Land- und Forstwirtschaft sind auf die regelmäßig in den Betrieben anfallenden Rechtsgeschäfte, also auf die laufenden Einkünfte abgestellt und können infolgedessen außerhalb des regelmäßigen Geschäftsablaufes stehende Vorgänge, zB die Veräußerung eines Betriebes, nicht berücksichtigen. Außerordentliche Erträge sind neben den Durchschnittssätzen gesondert zu erfassen.

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