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Verfahrensrecht

VwGH: Entscheidungspflicht iZm unzulässigem Antrag

Das VwG hat auch über Anträge, die unzulässig sind, durch eine (zurückweisende) Entscheidung zu entscheiden und somit liegt eine Entscheidungspflicht iSd § 34 Abs 1 VwGVG, deren Verletzung zur Erhebung eines Fristsetzungsantrages iSd Art 133 Abs 7 B-VG bzw des § 38 VwGG berechtigt, vor

26. 07. 2021
Gesetze:   Art 133 B-VG, § 38 VwGG
Schlagworte: Fristsetzungsantrag, unzulässiger Antrag, Entscheidungspflicht, Beschwerdelegitimation

 
GZ Fr 2021/09/0004, 01.06.2021
 
VwGH: Im Hinblick auf die Zurückweisung der Beschwerde des Erstantragstellers durch das VwG mangels Beschwerdelegitimation ist darauf hinzuweisen, dass das VwG auch über Anträge, die unzulässig sind, durch eine (zurückweisende) Entscheidung zu entscheiden hat, somit eine Entscheidungspflicht iSd § 34 Abs 1 VwGVG, deren Verletzung zur Erhebung eines Fristsetzungsantrages iSd Art 133 Abs 7 B-VG bzw des § 38 VwGG berechtigt, vorliegt.
 
 

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