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Arbeits- und Sozialrecht

OGH: Zur Abgrenzung der vor und nach dem Anspruchszeitraum angefallenen Einkünfte iSd § 8 Abs 1 Z 2 Satz 3 KBGG idF BGBl I 2011/139

Für die Ermittlung der Zuverdienstgrenze (§ 24 Abs 1 Z 3 KBGG) sind nur jene Einkünfte iSd § 8 Abs 1 Z 2 KBGG maßgeblich, die aus einer während des Anspruchszeitraums (§ 8 Abs 1 Z 1 vierter Satz KBGG idF BGBl I 2013/117 iVm § 8 Abs 1 Z 2 letzter Satz KBGG) ausgeübten Tätigkeit stammen

17. 03. 2020
Gesetze:   § 24 KBGG, § 8 KBGG
Schlagworte: Kinderbetreuungsgeld, maßgebliche Einkünfte, Zuverdienstgrenze

 
GZ 10 ObS 144/19b, 17.12.2019
 
OGH: Für die Ermittlung der Zuverdienstgrenze (§ 24 Abs 1 Z 3 KBGG) sind nur jene Einkünfte iSd § 8 Abs 1 Z 2 KBGG maßgeblich, die aus einer während des Anspruchszeitraums (§ 8 Abs 1 Z 1 vierter Satz KBGG idF BGBl I 2013/117 iVm § 8 Abs 1 Z 2 letzter Satz KBGG) ausgeübten Tätigkeit stammen. Dem Kläger wurden im maßgeblichen Anspruchszeitraum Juli 2013 ausschließlich Honorare für Leistungen gezahlt, die er vor Beginn des Bezugszeitraums erbracht hat. Danach wurde die geltende Zuverdienstgrenze objektiv nicht überschritten.
 
 

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