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Fremdenrecht

VwGH: Revision iZm Antrag auf internationalen Schutz und mittlerweile erfolgte Heimreise in den Herkunftsstaat

Aufgrund der Ausreise des Revisionswerbers unter Inanspruchnahme von Rückkehrhilfe (Heimreise in den Herkunftsstaat) ist nicht zu erkennen, dass seitens der Revisionswerbers an der Entscheidung über die vorliegende Revision noch ein rechtliches Interesse besteht; das Verfahren über die somit als gegenstandslos geworden anzusehende Revision war daher in sinngemäßer Anwendung des § 33 Abs 1 VwGG einzustellen

02. 07. 2018
Gesetze:   AsylG 2005, § 33 VwGG, Art 133 B-VG, § 58 VwGG
Schlagworte: Revision, Antrag auf internationalen Schutz, Heimreise in den Herkunftsstaat, rechtliches Interesse, Einstellung, Aufwandersatz

 
GZ Ra 2018/19/0051, 03.05.2018
 
VwGH: Auf Grund der Ausreise des Revisionswerbers unter Inanspruchnahme von Rückkehrhilfe (Heimreise in den Herkunftsstaat) ist nicht zu erkennen, dass seitens des Revisionswerbers an der Entscheidung des VwGH noch ein rechtliches Interesse besteht. Auch aus der Stellungnahme des Rechtsvertreters des Revisionswerbers geht Gegenteiliges nicht hervor.
 
Die Revision war daher als gegenstandslos geworden zu erklären und das Verfahren unter sinngemäßer Anwendung des § 33 Abs 1 VwGG einzustellen.
 
Ein Aufwandersatz findet gem § 58 Abs 2 VwGG nicht statt.
 
 

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