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Wirtschaftsrecht

OGH: Nebeneinander von drei verschiedenen „GmbH-Regimen“ – verfassungsrechtliche Bedenken?

Antrag an VfGH auf Aufhebung der entsprechenden Bestimmungen

01. 12. 2014
Gesetze:

§ 10b GmbHG, § 10 GmbHG, § 6 GmbHG, § 54 GmbHG


Schlagworte: Gesellschaftsrecht, GmbH, Stammeinlage, Gründungsprivilegierung


GZ 6 Ob 111/14p, 09.10.2014


 


OGH: Der OGH stellt gem Art 89 Abs 2 B-VG (Art 140 B-VG) an den VfGH den Antrag,


 


a) in § 6 Abs 1 und in § 54 Abs 3 GmbHG in der Fassung des Abgabenänderungsgesetzes 2014 (AbgÄG 2014, BGBl I 2014/13) jeweils den Betrag „35.000“,


 


b) in § 10 Abs 1 GmbHG in der Fassung des Abgabenänderungsgesetzes 2014 (AbgÄG 2014, BGBl I 2014/13) den Betrag „17.500“ und


 


c) § 10b GmbHG in der Fassung des Abgabenänderungsgesetzes 2014 (AbgÄG 2014, BGBl I 2014/13)


 


als verfassungswidrig aufzuheben.


 


An Stelle der unter a) und b) genannten Beträge mögen wieder die davor geltenden Beträge laut der Fassung des Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetzes 2013 (GesRÄG 2013, BGBl I 2013/109), nämlich in § 6 Abs 1 und § 54 Abs 3 GmbHG „10.000“ und in § 10 Abs 1 GmbHG „5.000“ in Geltung gesetzt werden.

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