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Sozialrecht

VwGH: Hilfeleistung nach dem VOG

Die Behörde ist nicht gehalten, die mögliche Ursache für eine psychische Erkrankung des Antragstellers zu finden, sie hat aber nachvollziehbar zu begründen, weshalb die von ihr für gegeben erachtete psychische Erkrankung des Antragstellers nicht kausal auf eine Handlung iSd § 1 Abs 1 VOG zurückzuführen ist

05. 11. 2014
Gesetze:

§ 1 VOG, § 37 AVG


Schlagworte: Verbrechensopferrecht, Hilfeleistungen, psychische Erkrankung


GZ Ro 2014/11/0027, 21.08.2014


 


VwGH: Die Behörde ist nicht gehalten, die mögliche Ursache für eine psychische Erkrankung des Antragstellers zu finden, sie hat aber nachvollziehbar zu begründen, weshalb die von ihr für gegeben erachtete psychische Erkrankung des Antragstellers nicht kausal auf eine Handlung iSd § 1 Abs 1 VOG zurückzuführen ist. Eine solche Einschätzung kann aber nur vorgenommen werden, wenn die Behörde einwandfreie und umfassende Feststellungen zu den potentiell eine nach dem VOG kausale Gesundheitsschädigung auslösenden vorliegenden Vorfällen trifft.

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