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Zivilrecht

OGH: Detektivkosten zur Aufdeckung von Eheverfehlungen

Erforderlich ist, dass der Gegner ausreichende Anhaltspunkte für ein ehewidriges Verhalten geliefert hat

26. 09. 2014
Gesetze:

§§ 1295 ff ABGB, § 90 ABGB


Schlagworte: Schadenersatzrecht, Familienrecht, Eheverfehlung, Detektivkosten


GZ 8 Ob 42/14f, 26.05.2014


 


OGH: Auslagen, die dem Kläger durch Überwachung des einer Eheverfehlung verdächtigen Ehegatten entstanden sind, können grundsätzlich aus dem Titel des Schadenersatzes beansprucht werden. Erforderlich ist aber, dass der Gegner ausreichende Anhaltspunkte für ein ehewidriges Verhalten geliefert hat. Die Ersatzfähigkeit von Detektivkosten findet ua dort ihre Grenze, wo die Überwachung offenkundig überflüssig und erkennbar unzweckmäßig ist.

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