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Zivilrecht

OGH: Grundbuchsverfahren und Beurkundung gem § 89b NO

Voraussetzung ist, dass der beurkundende Notar unter Angabe des Datums die Einsichtnahme in die Urkunde bestätigt (§ 89b Abs 2 NO iVm § 89a Abs 3 NO), diese genau bezeichnet und deren Feststellungsinhalt in den für die Bewilligung des Grundbuchsgesuchs relevanten Punkten wiedergibt

25. 07. 2014
Gesetze:

§ 26 GBG, § 27 GBG, § 89b NO


Schlagworte: Grundbuch, Urkunden, Beurkundung


GZ 5 Ob 110/13g, 21.02.2014


 


OGH: Zufolge § 89b NO kann ein Notar Beurkundungen über Tatsachen, die sich aus öffentlichen, öffentlich-beglaubigten Urkunden oder aus Akten von Gerichten und Verwaltungsbehörden ergeben, erteilen. Voraussetzung dafür ist, dass der beurkundende Notar unter Angabe des Datums die Einsichtnahme in die Urkunde bestätigt (§ 89b Abs 2 NO iVm § 89a Abs 3 NO), diese genau bezeichnet und deren Feststellungsinhalt in den für die Bewilligung des Grundbuchsgesuchs relevanten Punkten wiedergibt.

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