Home

Verfahrensrecht

OGH: Zur Bewertung des Entscheidungsgegenstands (iZm Einverleibung des Eigentums)

Beim Gesuch um Einverleibung des Eigentums ob der (gesamten) Liegenschaft (EZ) ist für die Bewertung des Entscheidungsgegenstands § 60 Abs 2 JN anzuwenden

21. 07. 2014
Gesetze:

§ 60 JN, § 6 GrEStG aF


Schlagworte: Bewertung des Entscheidungsgegenstands, Grundbuch, Gesuch um Einverleibung des Eigentums, Steuerschätzwert für die Gebührenbemessung


GZ 5 Ob 239/13b, 23.04.2014


 


OGH: Beim strittigen Gesuch um Einverleibung des Eigentums ob der (gesamten) Liegenschaft (EZ) ist für die Bewertung des Entscheidungsgegenstands § 60 Abs 2 JN anzuwenden. Nach gesicherter neuerer Rsp des OGH knüpft der in § 60 Abs 2 JN erwähnte „Steuerschätzwert für die Gebührenbemessung“ an § 6 Abs 1 lit b GrEStG an, der idF BGBl I 2000/142 festlegt, dass als Wert des Grundstücks das Dreifache des Einheitswerts anzusetzen ist.

JusGuide GmbH
Dr. Otto Tschadekgasse 5
2486 Pottendorf
0660 / 46 42 934
office@jusguide.at