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Zivilrecht

OGH: Zu § 6 Abs 3 KSchG

Der Verbraucher darf durch die Formulierung einer Klausel nicht von der Durchsetzung seiner Rechte abgehalten werden

28. 03. 2014
Gesetze:

§ 6 Abs 3 KSchG


Schlagworte: Konsumentenschutzrecht, Transparenzgebot


GZ 7 Ob 232/13p, 29.01.2014


 


OGH: Eine in AGB oder Vertragsformblättern enthaltene Vertragsbestimmung ist nach § 6 Abs 3 KSchG unwirksam, wenn sie unklar oder unverständlich abgefasst ist. Das „Transparenzgebot“ soll es dem Verbraucher ermöglichen, sich aus dem Vertragsformblatt zuverlässig über seine Rechte und Pflichten bei der Vertragsabwicklung zu informieren. Die AGB müssen also so gestaltet sein, dass der Verbraucher durch ihre Lektüre klare und verlässliche Auskunft über seine Rechtsposition erhält. Insbesondere darf er durch die Formulierung einer Klausel nicht von der Durchsetzung seiner Rechte abgehalten werden. Es soll verhindert werden, dass er über Rechtsfolgen getäuscht oder dass ihm ein unzutreffendes oder unklares Bild seiner vertraglichen Position vermittelt wird.

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