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Verfahrensrecht

OGH: Zum Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsmittels

Jeder Partei steht nur eine einzige Rechtsmittelschrift oder Rechtsmittelgegenschrift zu

24. 12. 2012
Gesetze: §§ 74 ff ZPO, § 465 ZPO, § 505 ZPO, § 520 ZPO, § 9 AußStrG, §§ 45 ff AußStrG, §§ 62 ff AußStrG
Schlagworte: Rechtsmittel, Einmaligkeit

GZ 2 Ob 219/11m, 20.09.2012

OGH: Der Kläger hat nach Einbringung der Revision ein in seinem Auftrag von Univ.-Prof. Dr. Astrid Deixler-Hübner erstattetes Rechtsgutachten vorgelegt. Diese nachträgliche, unmittelbar beim OGH erfolgte Urkundenvorlage verstößt gegen den Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsmittels. Jeder Partei steht nur eine einzige Rechtsmittelschrift oder Rechtsmittelgegenschrift zu. Weitere Rechtsmittelschriften, Rechtsmittelgegenschriften, Nachträge oder Ergänzungen sind unzulässig. Im Übrigen gilt, wie der OGH bereits mehrfach betonte, der Grundsatz iura novit curia.

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