Home

Verfahrensrecht

OGH: Abänderungsverfahren nach §§ 72 ff AußStrG

Es bedarf im Verfahren nach §§ 72 ff AußStrG keiner neuerlichen Bewertung des Streitgegenstands durch das Rechtsmittelgericht, weil der Entscheidungsgegenstand im früheren Verfahren und im Wiederaufnahmeverfahren identisch ist

27. 08. 2012
Gesetze: §§ 72 ff AußStrG, § 59 AußStrG, § 62 AußStrG
Schlagworte: Außerstreitverfahren, Abänderungsantrag, Abänderungsverfahren, Rechtsmittel, keine neuerliche Bewertung des Streitgegenstands

GZ 5 Ob 105/12w, 12.06.2012

OGH: Der Wert des Streitgegenstands im Abänderungsverfahren kann grundsätzlich kein höherer sein als der im Hauptverfahren. Es bedarf daher im Verfahren nach §§ 72 ff AußStrG keiner neuerlichen Bewertung des Streitgegenstands durch das Rechtsmittelgericht, weil der Entscheidungsgegenstand im früheren Verfahren und im Wiederaufnahmeverfahren identisch ist und die Revisibilität in beiden Verfahren gleich beurteilt werden muss. An eine dennoch vorgenommene Bewertung ist der OGH nicht gebunden.

JusGuide GmbH
Dr. Otto Tschadekgasse 5
2486 Pottendorf
0660 / 46 42 934
office@jusguide.at